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Reykjavik ist für eine europäische Hauptstadt niedlich klein, was für uns den Vorteil hat, dass man locker in 3 Tagen alle (also wirklich ALLE) sehenswerten Orte sehen kann. Wir sind bei sowas immer recht gerne etwas abseits von den ganz großen Touristenströmen unterwegs, was unter anderem dazu führte, dass wir uns den – völlig überteuerten – Trip in die „Blue Lagoon“ gespart haben.

Stattdessen findet ihr hier unsere Empfehlungen für die Tage vor und nach dem Laugavegur in Reykjavik:



Kulinarisches

Hot-Dogs bei Bæjarins Beztu Pylsur am Hafen

Laut einigen Blogs gibt es bei Bæjarins Beztu Pylsur (isländisch sowas wie „best hot-dog in town) zwar nicht die besten Hot-Dogs Reykjaviks, aber hey! Bill Clinton hat hier 2004 einen heißen Hund gegessen, also kann es nicht so falsch sein 😉 Es gibt mehrere Stände in Reykjavik, der am Hafen ist aber der berühmteste.
Der Hot-Dog ist wirklich zu empfehlen, die Wurst ist übrigens aus Lamm (gibt ja genug davon auf Island).

http://www.bbp.is/

Fisch im „Höfnin“

Lamm gibt es genügend für die Hot-Dogs bei bbp, aber wenn es auf Island noch etwas im Überfluss gibt, dann….. Fisch! Und am besten isst man ihn im Restaurant „Höfnin“ am alten Hafen von Reykjavik. Unbedingt vorher reservieren! (geht auch online)
Die Preise sind etwas gehoben, es lohnt sich aber definitiv.

http://www.hofnin.is/

Isländische „Tapas“ im „tapas barinn“

Isländer haben gewisse Spezialitäten, die für den kontinentaleuropäischen Magen erstmal etwas verwirrend sind. Geräucherter Papageienvogel, Minkwal oder blue ling sollte man aber mal probiert haben. Und damit man nicht gleich das ganze Walsteak bestellen muss solltet ihr in die „tapas barinn“ gehen und das „icelandic gourmet feast“ nehmen. 6 Gänge isländische Tapas + Dessert und Brennivin.

http://www.tapas.is/

Sehenswürdigkeiten

Nationalmuseum

Das isländische Nationalmuseum zeigt die gesamte Geschichte Islands in einer sehr schönen Dauerausstellung und sollte zum Pflichtprogramm eures Reykjavik-Trips gehören.

http://www.thjodminjasafn.is/

Opernhaus Harpa

Als architektonisches Highlight sollte man das Opernhaus „Harpa“ natürlich nicht verpassen. Es liegt direkt am Meer und ist im Grunde genommen nicht zu verfehlen. Uns reichte es allerdings, das gute Stück von außen zu sehen 😉

http://www.opera.is/

Sólfar

Wenn man eh schon bei der Oper ist, kann man die paar Meter entlang der Promenade bis zur Skulptur Sólfar (Sonnenfahrt) gehen. Das Edelstahlgerippe stellt ein Wikingerschiff dar, das in Richtung des Sonnenuntergangs zeigt.

Alter Hafen

Und wenn wir eh schon in der Nähe sind: Macht einen Spaziergang durch den alten Hafen. Bei der Gelegenheit könnt ihr auch gleich einen Tisch im „Höfnin“ (siehe unten) reservieren.

Hallgrimmskirkja

Die Kirche „Hallgrimmskirkja“ ist fast aus der ganzen Stadt zu sehen, steht man aber direkt davor, wirkt der Bau noch imposanter. Die Kirche ist täglich von 9-17 Uhr geöffnet. Vor der Kriche findet man dann noch das Denkmal von Leif Eriksson, das Island 1930 von den U.S.A geschenkt bekommen hat.

http://www.hallgrimskirkja.is/

Wasserspeicher „The Pearl“

Der riesige Warmwasserspeicher „Perlan“ versorgt Island mit Warmwasser und versorgt im Winter auch die beheizten Gehwege und Straßen. Er liegt auf einem Hügel im Süden Reykjaviks und von seiner Aussichtsplattform hat man einen tollen Blick über ganz Reykjavik.

http://www.visitreykjavik.is/pearl

Entdeckt Reykjavik zu Fuß

Zu Fuß in Reykjavik entdeckt man so manch kurioses und schönes. Egal ob das bunt gestrichene, leicht windschiefe, Holzhäuser sind oder ein Stein, der angeblich von keinem Kran der Welt bewegt werden kann, weil Elfen darin wohnen.

Kurioses

Phallusmuseum

Das Phallusmuseum in Reykjavik beschäftigt sich mit nur einer Sache: Dem Phallus. Von der Spitzmaus bis zum Blauwal ist gefühlt alles dabei. Etwas kurios ist das Ganze schon, aber eine Eintrittskarte des Phallusmuseums muss man definitiv im Urlaubsalbum haben.

http://www.phallus.is/de/

Shopping

Kringlan-Mall

Eine Mall wie jede andere, kann man besuchen (wenn man Zeit hat), kann man aber eben auch lassen.

http://en.kringlan.is/

Laugavegur

Wenn man schon den Wanderweg Laugavegur geht, muss man natürlich auch die gleichnamige Einkaufsstraße besuchen. Hier lohnt sich ein Besuch wirklich, ein paar Souvenirs müssen ja so oder so mit in’s Handgepäck und hier wird das Ganze wenigstens noch hübsch in alte isländische Häuschen verpackt und sieht nicht gleich so nach Massenabfertigung ab wie in der Mall.