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Abstieg

Nach einem alkoholfreien Weizen für die müden Wanderer und einem Schiwasser für die dezimierten Trinkblasen ging es für uns an den Abstieg über den „Normalweg“. Da wir im Aufstieg ja bereits den Schmuck-Steig gewählt haben und der Weg über den Normalweg etwas kürzer ist, entschieden wir uns dafür. Das Teilstück bis zur Talstation der Materialseilbahn steht dem Klettersteig aber in nichts nach, ist teilweise seilversichert, und insgesamt wirklich schön.


Naja zumindest so schön, wie ein Weg halt sein kann, wenn man am Vortag 14km und 1.500 Höhenmeter „gefressen“ hat und kurz zuvor noch auf dem Keeskogel war. Aber ohne diese Rahmenbedingungen wäre er wirklich schön gewesen 😉

Ab der Talstation war der Abstieg identisch mit dem Aufstieg vom Vortag: Über breiten Wirtschaftsweg ging es, vorbei an den Almen, zurück in Richtung Hopffeldboden. Theoretisch ein Weg um richtig „Strecke zu machen“, irgendwie lief es aber ganz und gar nicht mehr bei uns: Die Oberschenkel schmerzten und die Versen waren vom Aufstieg und neuen Bergstiefeln schon arg geschunden.

Abstieg

Das war dann auch der Grund weshalb wir, entgegen unserer Aufstiegsroute, auf dem Wirtschaftsweg blieben und westlich des Obersulzbach abstiegen. Nach 4,5 Stunden (statt der ausgeschilderten 3,5 Stunden) kamen wir dann endlich am Parkplatz an. Die beste aller Wanderpartnerinnen hatte mal wieder (wie so oft im Abstieg) Kniebeschwerden und meine linke Verse war auf der Größe von zwei 5-Mark-Stücken blutig gescheuert – der ganz normale Wahnsinn, wenn man leicht unterschiedlich große Füße hat 🙁

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