zurück zu: Tag 6: Ljuderssjön -> Korrö

Übersicht
1. Der Utvandrarleden
2. Tag 1: Korrö -> Sandsjön
3. Tag 2: Sandsjön -> Kinnen
4. Tag 3: Kinnen -> Flaken
5. Tag 4: Flaken -> Löften
6. Tag 5: Löften -> Ljuderssjön
7. Tag 6: Ljuderssjön -> Korrö
8. Fazit

Der Utvandrarleden hat all unsere Erwartungen erfüllt.

Die Anreise aus der Mitte Deutschlands war vergleichsweise kurz, nur die Erreichbarkeit von Korrö als Startpunkt der Tour war mit Öffis nicht wirklich gegeben. Der günstige Mietwagen hat das aber wieder etwas kompensiert – so waren wir im Anschluss auch noch mobil um Göteborg einen Besuch abzustatten.

Ein ganz großer Vorteil des Utvandrarleden ist in unseren Augen, dass er offensichtlich (zumindest im Mai) sehr wenig frequentiert ist. Wir waren jeden Abend allein am Camp – an den markierten Windschutzhütten genauso wie an unseren gewählten „wilden“ Plätzen. Gleichzeitig kommt man aber jeden Tag durch mehrere kleine Orte an denen man im Notfall in irgendeiner Form Hilfe bekommen würde.


Diese Nähe zu besiedelten Gebieten und die topfebene Wegführung machen den Utvandrarleden eigentlich zum perfekten Weg für Einsteiger. Dazu trägt das ordentliche Netz an Jugendherbergen am Weg (wenn man denn partout nicht in dieser wundervollen Landschaft campen will) genauso bei wie die durchgehend gute Markierung des Wegs.

Einen Nachteil hat das Ganze dann aber doch: Der Anteil an (in unseren Augen) unschönen Asphalt- und Pistenkilometern ist vergleichsweise hoch, aber einen Tod muss man eben sterben…